Migräne

Die Migräne ist eine neurologisch verursachte Erkrankung, die vor allem Frauen betrifft und Kopfschmerzen, Übelkeit und Empfindlichkeit gegenüber Geräuschen und Licht hervorruft. Die Symptome bei Migräne lassen sich jedoch nicht nur auf diese wenigen beschränken, sondern verlaufen vielmehr in mehreren Phasen. Somit wird eine Migräne bei circa einem Drittel der Betroffenen über eine Vorbotenphase eingeleitet. Innerhalb dieses Zeitraums zeigen sich zumeist Müdigkeit und Empfindlichkeit für Geräusche. Auch Verstopfungen und enormer Appetit auf bestimmte Speisen sind möglich. Migränepatienten erkennen jedoch häufig die einleitende Phase nicht als solche und werden entsprechend mit den typischen Symptomen der nachfolgenden Aura- und Kopfschmerzphase überrascht. Die Auraphase ist dabei von Störungen der Sinne in Form von Sehstörungen, Kribbelgefühlen in den Gliedmaßen oder verändertem Geruchsempfinden gekennzeichnet. Sie dauert nur relativ kurz an und ist von der heftigen Kopfschmerzphase gefolgt, in der die bekanntesten Symptome wie pulsierender Kopfschmerz, Übelkeit und Lichtempfindlichkeit auftreten. Meistens benötigen Patienten in diesem Zeitraum viel Ruhe in abgedunkelten und geräuscharmen Räumen bis die Schmerzen in der Rückbildungsphase allmählich abklingen. Die Symptome bei Migräne können mithilfe von Medikamenten behandelt werden, die den Migräneverlauf des Betroffenen erleichtern. Hilfreich können außerdem Stressreduktion, ein regelmäßiger Tagesrhythmus und ausgewogene Ernährung sein.

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